Caissa ist die (anachronistische) Göttin des Schachs.

Sie ist eine neuzeitliche Erfindung, tatsächlich war das Schachspiel im vorchristlichen Europa noch nicht bekannt.

Der Name stammt aus einem gleichnamigen Gedicht von William Jones, das 1763 veröffentlicht wurde. Darin ist Caissa eine Nymphe, in die sich der Gott Mars verliebt. Als seine Liebe nicht erwidert wird, erfindet er das Schachspiel, um ihr Herz zu gewinnen. Jones wurde zu seinem Gedicht von dem erstmals 1525 gedruckten Werk Scacchia ludus des Marcus Hieronymus Vida inspiriert, in dem die Nymphe den Namen Scacchis trägt.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Caissa

http://schach-und-kultur.de/2010/08/caissa-die-gottin-des-schachs/

Teresa von Ávila: Schutzpatronin der Schachspieler

Theresia (auch Teresia oder Teresa) wurde am 28. März 1515 im kastilischen Ávila geboren. Nach dem Tod ihrer Mutter kam sie 13jährig ins Kloster der Augustinerinnen ihrer Heimatstadt und trat sechs Jahre später zu den Unbeschuhten Karmeliterinnen über.
Vor ihrem Eintritt in den Karmeliterorden spielte sie mit ihrem Vater und mit ihren Brüdern gern und häufig Schach. Diese Verbundenheit mit dem königlichen Spiel brachte sie später auch in ihren Schriften zum Ausdruck. Hier bediente sie sich bei der Erörterung von sittlichen und religiösen Fragen der Schachsymbolik.
Durch Visionen bestärkt und von König Philipp II beschützt, betrieb sie gegen große Widerstände die Reform ihres Ordens und errichtete 17 neue Klöster.
Ihre Autobiographie "Vida" (1661/62), ihre Briefe und mystischen Schriften ("Der Weg der Vollkommenheit", 1564 -66; "Seelenburg", 1577) gehören zu den Klassikern der spanischen Sprache. Theresia starb am 4. Oktober 1582 in Alba de Tormes, wo sie auch begraben liegt.


http://www.sg1871loeberitz.de/gesch_kolumne/avila.htm

https://de.wikipedia.org/wiki/Teresa_von_%C3%81vila